Moosburger
Scherenschnitt-Theater
Das Scherenschnitt-Theater Moosburg spielt wieder!
Am Samstag, den 14. März um 14:30 h, spielen wir für Kinder und Erwachsene nach dem großen Erfolg nocheinmal das Märchen der Gebrüder Grimm „Der Fischer und seine Frau“.
„Vom Fischer und seiner Frau“ – Sinn und Bedeutung
Der zentrale Sinn des Märchens
- Warnung vor Maßlosigkeit und Gier
Ilsebills Wünsche steigern sich immer weiter:
von der Hütte → zum Hausvom Haus → zum Schlossvom Schloss → zur Königinzur Kaiserinzur Päpstinschließlich will sie wie Gott sein.
Das Märchen zeigt: Unersättliche Gier führt zum Verlust von allem.Wer nie zufrieden ist, riskiert am Ende alles.
2. Die Frage nach Zufriedenheit
Der Fischer selbst ist genügsam. Er würde mit wenig auskommen.Ilsebill dagegen empfindet nie Dankbarkeit.Die Botschaft lautet: Glück entsteht nicht durch immer mehr Besitz, sondern durch innere Zufriedenheit.
3. Macht und Hybris
Der letzte Wunsch – „Ich will sein wie Gott“ – überschreitet eine Grenze.Hier wird das Thema Hybris (Überheblichkeit des Menschen) sichtbar.
Wer sich über seine natürliche Stellung erhebt, stürzt am Ende zurück.
4. Symbolik des Meeres
Mit jedem Wunsch wird das Meer dunkler und stürmischer.Es spiegelt die wachsende Unruhe und moralische Schieflage wider.Das Meer ist:
- Naturgewalt
- Gewissen
- Spiegel der inneren Entwicklung
Zusammengefasst:
Der Sinn des Märchens liegt in der Erkenntnis:
Wer niemals zufrieden ist und immer mehr will, verliert am Ende sogar das, was er hatte.
Es ist ein zeitloses Märchen über:
Der Sinn des Märchens liegt in der Erkenntnis:
Wer niemals zufrieden ist und immer mehr will, verliert am Ende sogar das, was er hatte.
Es ist ein zeitloses Märchen über:
- Gier
- Macht
- Maß
- Dankbarkeit
Die Projektgruppe
Scherenschnitte:
Tanja Wiborg
Bildgestaltung:
Stefan Wiborg
Spieler:
Tanja Wiborg, Petra Michel, Susanne Rixner und Daniela Isenmann
Musikalische Begleitung:
Eddie L. Isenmann (E-Gitarre, Querflöte)
Drehbuch:
Daniela Isenmann
Technik/Grafik:
Fritz Isenmann
Bühnenbau und -gestaltung:
Joachim Böffgen, Petra Michel, Fritz und Daniela Isenmann
Erzähler:
Fritz Isenmann
Impressionen